AU · 1973– · 21 Alben

Stimmungen von AC/DC.

Fast immer E Standard, doch die Bon-Scott-Aufnahmen driften von Song zu Song von A 440 weg: von 63 Cent zu tief bis 44 Cent zu hoch.

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Angus Young in Schuluniform mit Mütze, Blazer und Krawatte, wie er mit AC/DC am 23. November 2008 in St. Paul, Minnesota, seine Gibson SG spielt.
Angus Young in Schuluniform mit Mütze, Blazer und Krawatte, wie er mit AC/DC am 23. November 2008 in St. Paul, Minnesota, seine Gibson SG spielt.

Kurz gesagt

So wird bei AC/DC gestimmt

AC/DC spielen fast alles in schlichtem E Standard: offene Akkorde, Powerchords, keine Drop-Stimmungen. Was sich ändert, ist die Tonhöhe der Aufnahmen.

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TuneLit hat jedes Studioalbum außer Power Up gemessen, und zwar von den CDs des Betreibers, Erstpressungen und Remasters gleichermaßen. Die Bon-Scott-Alben liegen insgesamt 10 bis 34 Cent zu tief (A ≈ 431 bis 438), und ihre Songs streuen noch viel stärker: Der Titelsong von Highway to Hell liegt 63 Cent zu tief (A ≈ 424), High Voltage und Dog Eat Dog etwa 40 Cent zu hoch, T.N.T. fast genau zwischen E♭ und E. Manche Songs, die die Tabs in E notieren, stehen einen Halbton tiefer (Rocker, Hell Ain't a Bad Place to Be), und vier Songs von Highway to Hell, die in den Tabs in E♭ notiert sind, stehen tatsächlich dort. It's a Long Way to the Top wurde in B♭ aufgenommen, einen Halbton höher. Ab Back in Black liegen die Alben innerhalb von etwa 5 Cent um A 440, ausgenommen Fly on the Wall (12 Cent zu hoch) und Blow Up Your Video (7), mit ein paar höher liegenden Songs wie Moneytalks und Shot of Love. Die ersten amerikanischen CDs der frühen Alben laufen 6 bis 13 Cent schneller als andere Ausgaben.

Stimmungen der Alben

  • E StandardAlben von 21

Dazu die Songs, die aus dem Muster fallen, und die Tonhöhe jeder Aufnahme.

21 Alben · 200 Songs

Wähle ein Album

Jedes Album zeigt seine Stimmung und wie weit die Aufnahme von A 440 entfernt liegt. Öffne es für jeden Song und einen Stimmen-Button.

  1. Cover des Albums High Voltage (Australia) 1975Studioalbum High Voltage (Australia) E Standard −29 ¢ −29 ¢ · A ≈ 433 GemessenCD −28,7 ¢ · LP −40,2 ¢ 3 Songs anders gestimmt
  2. Cover des Albums T.N.T. 1975Studioalbum T.N.T. E Standard −21 ¢ −21 ¢ · A ≈ 435 GemessenCD −21,5 ¢ 6 Songs anders gestimmt
  3. Cover des Albums High Voltage 1976Studioalbum High Voltage E Standard −24 ¢ −24 ¢ · A ≈ 434 GemessenCD −24,3 ¢ 6 Songs anders gestimmt
  4. Cover des Albums Dirty Deeds Done Dirt Cheap 1976Studioalbum Dirty Deeds Done Dirt Cheap E Standard −9 ¢ −9 ¢ · A ≈ 438 GemessenCD −9,5 ¢ 5 Songs anders gestimmt
  5. Cover des Albums Let There Be Rock 1977Studioalbum Let There Be Rock E Standard −17 ¢ −17 ¢ · A ≈ 436 GemessenCD −16,7 ¢ 7 Songs anders gestimmt
  6. Cover des Albums Powerage 1978Studioalbum Powerage E Standard −15 ¢ −15 ¢ · A ≈ 436 GemessenCD −14,7 ¢ 5 Songs anders gestimmt
  7. Cover des Albums Highway to Hell 1979Studioalbum Highway to Hell E Standard −34 ¢ −34 ¢ · A ≈ 431 GemessenCD −33,7 ¢ 7 Songs anders gestimmt
  8. Cover des Albums Back in Black 1980Studioalbum Back in Black E Standard A 440 GemessenCD −1,9 ¢ Alle 10 Songs in dieser Stimmung
  9. Cover des Albums For Those About to Rock We Salute You 1981Studioalbum For Those About to Rock We Salute You E Standard −5 ¢ −5 ¢ · A ≈ 439 GemessenCD −5,3 ¢ 2 Songs anders gestimmt
  10. Cover des Albums Flick of the Switch 1983Studioalbum Flick of the Switch E Standard A 440 GemessenCD +1,0 ¢ · LP +4,4 ¢ 1 Song anders gestimmt
  11. Cover des Albums '74 Jailbreak 1984EP '74 Jailbreak E Standard A 440 GemessenCD +1,7 ¢ 3 Songs anders gestimmt
  12. Cover des Albums Fly on the Wall 1985Studioalbum Fly on the Wall E Standard +12 ¢ +12 ¢ · A ≈ 443 GemessenCD +11,6 ¢ 2 Songs anders gestimmt
  13. Cover des Albums Who Made Who 1986Compilation Who Made Who E Standard A 440 Laut Tabs · nicht gemessen Alle 9 Songs in dieser Stimmung
  14. Cover des Albums Blow Up Your Video 1988Studioalbum Blow Up Your Video E Standard +7 ¢ +7 ¢ · A ≈ 442 GemessenCD +6,9 ¢ 3 Songs anders gestimmt
  15. Cover des Albums The Razors Edge 1990Studioalbum The Razors Edge E Standard A 440 GemessenCD +0,9 ¢ 3 Songs anders gestimmt
  16. Cover des Albums Big Gun 1993Single Big Gun E Standard A 440 Laut Tabs · nicht gemessen 1 Song anders gestimmt
  17. Cover des Albums Ballbreaker 1995Studioalbum Ballbreaker E Standard A 440 GemessenCD −3,2 ¢ · LP −5,9 ¢ 1 Song anders gestimmt
  18. Cover des Albums Stiff Upper Lip 2000Studioalbum Stiff Upper Lip E Standard A 440 GemessenCD +3,4 ¢ · LP −3,0 ¢ Alle 12 Songs in dieser Stimmung
  19. Cover des Albums Black Ice 2008Studioalbum Black Ice E Standard A 440 GemessenCD −1,1 ¢ · LP +2,0 ¢ 2 Songs anders gestimmt
  20. Cover des Albums Rock or Bust 2014Studioalbum Rock or Bust E Standard A 440 GemessenCD −0,7 ¢ 1 Song anders gestimmt
  21. Cover des Albums Power Up 2020Studioalbum Power Up E Standard A 440 Laut Tabs · nicht gemessen Alle 12 Songs in dieser Stimmung

Die ganze Geschichte

Die Stimmungen von AC/DC, Album für Album

AC/DC sind wohl die Band auf dieser Seite, für die sich am leichtesten stimmen lässt. Angus und Malcolm Young haben fast alles auf schlichtem E Standard aufgebaut, mit offenen Akkorden und Powerchords, ohne Drop-Stimmungen, ohne siebensaitige Gitarren, ohne Tieferstimmen für mehr Wucht. Und doch merken viele Gitarristen, die auf ein perfektes E stimmen und bei Highway to Hell auf Play drücken, dass etwas nicht stimmt. Das liegt nicht an den Saiten. Viele Aufnahmen von AC/DC, besonders aus den Jahren mit Bon Scott, liegen nicht bei A 440. Manche laufen ein wenig zu tief, manche deutlich, ein paar liegen zu hoch, und das Ausmaß ändert sich von Song zu Song.

Diese Seite sammelt, was über die Stimmungen von AC/DC auf jedem Studioalbum bekannt ist, von den beiden australischen Alben von 1975 bis Power Up (2020), dazu die EP '74 Jailbreak, den Soundtrack Who Made Who und die Single Big Gun. Zu jeder Aufnahme bekommst du die Stimmung, auf die sich die Tabs einigen, die Songs, die abweichen, was TuneLit gemessen hat und wie du es einstellst. Jeder Song auf den Albumseiten hat einen Stimmen-Button, der das Stimmgerät genau in dieser Stimmung öffnet, samt Referenzton.

Beliebte Songs

Jeder Song hat seine eigene Seite: die genaue Stimmung, die Tonhöhe der Aufnahme, wie du Saite für Saite dorthin kommst und wie du die Aufnahme in deine eigene Stimmung verschiebst.

Die Geschichte

E Standard, aber welches E?

Ein Stimmgerät beurteilt jede Note gegen ein Referenz-A, normalerweise 440 Hz. Läuft eine Aufnahme ein bisschen zu langsam, klingt alles darauf tiefer: gleiche Akkorde, gleiche Griffe, aber die ganze Band liegt unter dem Raster von A 440. Bei einer Session in den 1970ern passierte das meist an der Bandmaschine. Auch eine Band, die sich nach Gehör auf irgendetwas stimmte, das gerade zur Hand war, konnte neben dem Raster landen. Eine Messung hört nur das Ergebnis; sie kann ein langsames Tonband nicht von einer tief gestimmten Gitarre unterscheiden.

Zum Mitspielen spielt die Ursache keine Rolle. Du stimmst wie gewohnt auf E Standard und verschiebst das Referenz-A, bis deine leeren Saiten zur Aufnahme passen. TuneLit schreibt das auf zwei Arten. Eine kleine Abweichung steht in Cent, etwa „E Standard −34 ¢“. Eine große steht als Referenzton, etwa „E Standard · A 424“. Ein Cent ist ein Hundertstel Halbton, und nahe A 430 entspricht ein Hertz etwa 4 Cent.

Im Forum von ACDCfans.net beschreiben Fans die meisten Songs der Bon-Scott-Zeit mit etwa A 430, manchmal A 435, und nennen Back in Black das erste Album bei A 440. Die Messungen von TuneLit bestätigen beide Aussagen und bringen ein paar Überraschungen.

Angus Young mit seiner Gibson SG auf der Bühne des Manchester Apollo, England, 1982.
Angus Young mit seiner Gibson SG auf der Bühne des Manchester Apollo, England, 1982.

Die Geschichte

Woher die Zahlen von TuneLit stammen

TuneLit misst Aufnahmen aus der eigenen Sammlung des Betreibers. Bei AC/DC ist das jedes Studioalbum außer Power Up, die meisten davon in mehreren Ausgaben: die ersten CD-Pressungen (bei den älteren Alben die von 1985 bis 1987: australische auf Albert Productions, amerikanische und japanische auf Atlantic und ATCO), die Remasters von 1994–⁠95 und 2007–⁠08 und Plattenüberspielungen einzelner Songs von LP-Erstpressungen. Jede Albumseite nutzt für ihre Stimmen-Buttons eine Quelle: die früheste CD der Ausgabe, die die Seite beschreibt. Die internationalen Alben sind an ihren Atlantic- oder ATCO-CDs gemessen, die beiden australischen Alben von 1975 an ihren Albert-CDs. Die anderen Ausgaben sind Gegenproben: Ihre Zahlen stehen im Text, nie hinter den Buttons.

Bis Oktober 2026 enthielt die Sammlung nur eine inoffizielle Greatest-Hits-Compilation, und 18 Songs auf dieser Seite wurden daran gemessen. Siebzehn davon sind inzwischen an ihren Alben gemessen, und vierzehn landen innerhalb von 2 Cent der Compilation-Kopie. Die drei, die sich bewegt haben, haben einen Grund. Dirty Deeds Done Dirt Cheap liegt auf der Atlantic-CD von 1986 bei 28 Cent zu tief gegenüber 34 auf der Compilation, aber diese Atlantic-CD läuft etwa 6 Cent zu schnell: Die australische CD und jedes Remaster stimmen mit der Compilation überein. Rock 'n' Roll Damnation liegt bei 31 Cent zu tief statt bei 34. Can I Sit Next to You Girl liegt auf der Albert-CD von T.N.T. 34 Cent unter E♭, 6 weniger als auf der Compilation-Kopie, die verkürzt war. Big Gun ist auf keinem Album, deshalb stammt es weiterhin von der Compilation.

Die Ausgaben stimmen nicht immer überein. Auf den späteren Alben liegen sie innerhalb weniger Cent beieinander. Bei den Bon-Scott-Alben laufen die ersten amerikanischen CDs schnell: High Voltage auf ATCO von 1987 etwa 6 Cent über beiden Remasters und den Albert-CDs, die dieselben Songs enthalten, Dirty Deeds auf Atlantic von 1986 6 Cent über vier anderen CDs und der australischen Original-LP, Let There Be Rock auf ATCO von 1987 bei den meisten Songs 10 bis 13 Cent über den übrigen. Auch zwei spätere Alben weichen ab: Das Remaster von Fly on the Wall aus dem Jahr 2008 spielt etwa 4 Cent tiefer als die Albert-CD von 1987, und das Remaster von Blow Up Your Video aus dem Jahr 2008 etwa 6 Cent höher als seine erste japanische CD. Und jedes Remaster spielt Hell Ain't a Bad Place to Be etwa 28 Cent höher als die ATCO-CD von 1987. Wenn ein Song auf dieser Seite gegenüber deiner Kopie ein paar Cent daneben klingt, ist die Ausgabe der wahrscheinlichste Grund.

Die Geschichte

Wie sich die Tonhöhe von AC/DC über die Jahre veränderte

1974 bis 1978: die Jahre der Albert Studios. Die Alben bis Powerage entstanden in Sydney, produziert von Harry Vanda und George Young, dem älteren Bruder von Angus und Malcolm. Community-Tabs spielen fast alles in E Standard, aber niemand behauptet, dass diese Aufnahmen bei A 440 liegen, und Fans sagen, die Band habe erst um 1978 ein Strobe-Stimmgerät benutzt. Die Alben insgesamt liegen 10 bis 29 Cent zu tief, und die Songs streuen deutlich weiter, von etwa 50 Cent zu tief bis 44 Cent zu hoch. Manche Songs, die die Tabs in E notieren, liegen einen Halbton tiefer, und It's a Long Way to the Top wurde in B♭ aufgenommen, einen Halbton über dem A, in dem es gespielt wird.

1979: Highway to Hell. Mit Mutt Lange als Produzent entstand in London das Durchbruchsalbum der Band. Fans sagen seit Langem, es klinge etwa einen Viertelton zu tief, eine Transkription von Guitar Legends aus dem Jahr 2005 stellte dasselbe fest, und viele Fans glauben, Lange habe die Bänder verlangsamt. Im Durchschnitt haben sie recht: etwa 34 Cent zu tief. Aber der Titelsong liegt 63 Cent zu tief (A ≈ 424), Girls Got Rhythm 19 Cent zu hoch, und vier Songs stehen einen Halbton tiefer.

Ab 1980: meistens A 440. Back in Black liegt im Kammerton, und von da an bleiben die Alben innerhalb von etwa 5 Cent um A 440, mit zwei Ausnahmen: Fly on the Wall etwa 12 Cent zu hoch und Blow Up Your Video etwa 7. Einzelne Songs weichen weiterhin ab: Shot of Love 26 Cent zu hoch, Moneytalks 14, Let's Get It Up 17 zu tief. Die Tabs setzen Heatseeker und Rock 'n' Roll Dream einen Halbton höher und Ruff Stuff und den Titelsong von Rock or Bust einen Halbton tiefer, und die Aufnahmen bestätigen alle vier.

Auf der Bühne. Fans berichten, dass die Band auf manchen Tourneen einen Halbton tiefer stimmte, darunter auf der Black-Ice-Tour von 2008–⁠2010. Diese Seite behandelt nur die Studioaufnahmen.

Diskografie

Album für Album

High Voltage (Australien, 1975)

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −29 ¢ (A ≈ 432,8), Albert-CD von 1987.

Das erste Album, nur in Australien erschienen. Zwei Songs kamen auf das internationale High Voltage, vier auf '74 Jailbreak; Stick Around und Love Song blieben hier. Alle Songs sind in den Tabs in E Standard notiert, und sie wurden nicht alle auf derselben Tonhöhe aufgenommen: Soul Stripper liegt im Kammerton, Show Business 11 Cent zu hoch, Love Song 13 Cent zu tief und die übrigen etwa 24 bis 34 Cent zu tief. Baby, Please Don't Go liegt bei etwa 33 Cent zu hoch, aber auf dieser CD mit zu geringer Sicherheit, um die Einstellung des Albums zu verlassen, deshalb trägt seine Seite auf '74 Jailbreak einen eigenen Wert. Das Remaster von 1995 spielt mit derselben Geschwindigkeit.

T.N.T. (1975)

E Standard −21 ¢9 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −21 ¢ (A ≈ 434,6), Albert-CD von 1986.

Das zweite australische Album, die Quelle der meisten Songs des internationalen High Voltage. Jeder Song verdient einen genaueren Blick:

  • It's a Long Way to the Top ist der Dudelsack-Song. Bassist Mark Evans erinnerte sich, dass die Aufnahme in B♭ steht, während die Band ihn live in A spielte, und eine Transkription von Guitar Legends aus dem Jahr 2005 sagt, die Gitarren seien einen Halbton höher gestimmt gewesen. TuneLit hat ihn genau im Kammerton in F Standard gemessen: Stimme einen Halbton höher oder setze ein Capo in den 1. Bund und spiele A-Griffe.
  • T.N.T. hat die meistdiskutierte Stimmung im ganzen Katalog. Das meistaufgerufene Tab steht in E♭, zwei andere in E. Die Aufnahme liegt 48 Cent unter dem E im Kammerton, fast genau zwischen den beiden, sodass ein Stimmgerät beides anzeigen kann. Die Noten der E-Tabs passen zur Aufnahme, und die Halbtonprüfung von TuneLit am Audio hört E: aufgeführt als E Standard −48 ¢, dieselben Saiten wie E♭ +52 ¢.
  • High Voltage liegt etwa 40 Cent zu hoch (A ≈ 450), rund 60 Cent über dem Album. Im Vergleich zum Rest des Albums könnte es auch als 60 Cent zu tief gelten; die Noten des Tabs und die Halbtonprüfung ordnen es beide als zu hoch ein.
  • Rocker ist in den Tabs in E notiert, aber seine Noten liegen auf der Aufnahme einen Halbton tiefer: Es ist E♭ Standard im Kammerton.
  • Can I Sit Next to You Girl ist in den Tabs in E♭ notiert und liegt bei etwa 34 Cent unter E♭, mehr als einen Halbton unter dem E im Kammerton. Die Messung ist unsicher, deshalb nutzt der Button die −21 ¢ des Albums.
  • Rock 'n' Roll Singer liegt 39 Cent zu tief; The Jack, Live Wire und School Days bleiben beim Album.

High Voltage (1976)

E Standard −24 ¢9 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −24 ¢ (A ≈ 433,9), ATCO-CD von 1987.

Das internationale Debüt: sieben Songs von T.N.T. und zwei vom australischen High Voltage. Alles oben Gesagte gilt, mit einer Besonderheit: Diese amerikanische CD läuft etwa 6 Cent schneller als die Albert-CDs und beide Remasters. So liegt T.N.T. hier bei 42 Cent zu tief, High Voltage bei 44 Cent zu hoch, Rock 'n' Roll Singer bei 33 zu tief und The Jack bei 8 zu tief. Can I Sit Next to You Girl ist in E♭ mit den −24 ¢ des Albums aufgeführt. It's a Long Way to the Top nutzt die −24 ¢ des Albums ebenfalls in F, weil seine eigene Messung auf dieser CD nicht sicher genug ist, um sie zu ersetzen, doch jede Kopie liegt nahe am Kammerton: Klingt F −24 zu tief, nimm F bei A 440 wie bei T.N.T.

Mit TuneLit: Bei den meisten Songs öffnet sich E Standard −24 ¢. Die Ausnahmen oben haben eigene Buttons; T.N.T. und High Voltage bieten außerdem ihre andere Lesart an.

Dirty Deeds Done Dirt Cheap (1976)

E Standard −9 ¢9 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs; die offiziellen Noten des Titelsongs stehen in E-Moll). Gemessen: −10 ¢ (A ≈ 437,6), Atlantic-CD von 1986.

Das ist die internationale Songliste, 1976 in Europa und erst 1981 in den USA erschienen. Sie tauscht Jailbreak und R.I.P. (Rock in Peace) der australischen LP gegen Love at First Feel und Rocker. Der Wert des Albums ist ein Mittelwert: Der Titelsong liegt 28 Cent zu tief, Squealer 20, Big Balls 13, während Problem Child 4 Cent zu hoch liegt und There's Gonna Be Some Rockin' 11. Rocker, die Aufnahme von T.N.T., ist E♭ Standard 11 Cent zu hoch, wie auf T.N.T. Diese Atlantic-CD läuft etwa 6 Cent zu schnell: Auf der australischen Albert-CD, jedem Remaster und der Original-LP von Albert liegt jeder Song etwa 6 Cent tiefer, der Titelsong bei 34 Cent zu tief.

Let There Be Rock (1977)

E Standard −17 ¢8 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −17 ¢ (A ≈ 435,8), ATCO-CD von 1987.

Die internationale Version tauscht Crabsody in Blue gegen eine Edit-Version von Problem Child aus Dirty Deeds. Alle Songs sind in den Tabs in E Standard notiert, und das Album hat die größte Streuung von allen. Bad Boy Boogie liegt 47 Cent zu tief, Whole Lotta Rosie 35, Overdose 33, Go Down 25, der Titelsong 17. Dog Eat Dog liegt etwa 39 Cent zu hoch (A ≈ 450), mit demselben Zweifel zwischen zwei Noten wie bei High Voltage und derselben Antwort von Tab und Halbtonprüfung. Hell Ain't a Bad Place to Be ist in den Tabs in E notiert, aber seine Noten liegen auf jeder Kopie einen Halbton tiefer: Es ist E♭ Standard, auf dieser CD 17 Cent zu hoch.

Die Ausgaben weichen hier stärker voneinander ab als irgendwo sonst. Die australische Albert-CD, die Original-LP und die Remasters spielen die meisten Songs 10 bis 13 Cent tiefer als diese ATCO-CD (Whole Lotta Rosie etwa 45 Cent zu tief, Bad Boy Boogie etwa 60), Overdose und Dog Eat Dog etwas höher, und die Remasters spielen Hell Ain't a Bad Place to Be 28 Cent höher.

Powerage (1978)

E Standard −15 ¢9 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −15 ¢ (A ≈ 436,3), Albert-CD von 1987.

Das erste Album mit Cliff Williams am Bass und das ausgeglichenste unter den Bon-Scott-Alben: Die meisten Songs liegen innerhalb von etwa 2 Cent um 15 Cent zu tief, und beide Remasters stimmen überein. Fans weisen darauf hin, dass sich die Tonhöhe zwischen Rock 'n' Roll Damnation und Riff Raff verschiebt, und sie haben recht: Rock 'n' Roll Damnation, als Letztes für eine Radiosingle aufgenommen, liegt 31 Cent zu tief, Riff Raff 18 Cent zu hoch. Gone Shootin' liegt 28 Cent zu tief und Kicked in the Teeth im Kammerton. Gimme a Bullet ist der einzige Song, der in den Tabs in E♭ Standard notiert ist, und die Aufnahme stimmt zu: E♭ etwa 4 Cent zu hoch.

Highway to Hell (1979)

E Standard −34 ¢10 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard etwa einen Viertelton zu tief (Fans und eine Transkription von 2005). Gemessen: −34 ¢ (A ≈ 431,5), Atlantic-CD von 1986.

Das ist das Album, das Gitarristen in die Foren treibt, und die Messung erklärt warum: Es gibt weder eine einheitliche Geschwindigkeit noch eine einheitliche Stimmung. Die Remasters von 1995 und 2007 stimmen bei jedem Song innerhalb von 2 Cent mit der CD von 1986 überein.

Der Titelsong wird in Standardstimmung in A gespielt; die offiziellen Noten stehen in A-Dur. Auf der Aufnahme klingen diese Akkorde 63 Cent zu tief, der Song liegt also bei A ≈ 424, dieselben Saiten wie E♭ Standard, 37 Cent zu hoch gestimmt. So kommt es, dass das meistaufgerufene Songsterr-Tab in E♭ steht, während andere E verwenden. Die Noten des Tabs passen auf diesem Raster zur Aufnahme, und die Halbtonprüfung bestätigt es.

Touch Too Much, If You Want Blood (You've Got It) und Shot Down in Flames liegen bei den gut 30 Cent zu tief des Albums, Walk All Over You bei 24. Girls Got Rhythm ist der Ausreißer: 19 Cent zu hoch (A ≈ 445). Im Vergleich zum Album könnte es 81 Cent zu tief sein, aber die Noten seines Tabs und die Halbtonprüfung sprechen für zu hoch. Vier Songs sind in den Tabs in E♭ Standard notiert, und hier haben die Tabs recht: Beating Around the Bush (41 Cent über E♭, zwischen zwei Noten), Get It Hot (15 Cent unter E♭), Love Hungry Man (16 darüber) und Night Prowler (9 darüber).

Mit TuneLit: Jeder Song hat seinen eigenen Button. Der Button des Albums ergibt E Standard −34 ¢.

Back in Black (1980)

E Standard10 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard bei A 440 (Community-Tabs). Gemessen: −2 ¢, A 440 auf den Buttons, Atlantic-CD von 1986.

Das erste Album mit Brian Johnson, wieder mit Mutt Lange auf den Bahamas aufgenommen. Fans nennen es das erste AC/DC-Album bei A 440, und die CD bestätigt das: Jeder Song liegt innerhalb von 8 Cent, von Back in Black (8 zu tief) bis Hells Bells (6 zu hoch), und beide Remasters genauso. You Shook Me All Night Long steht in G (Akkorde G, C und D), Hells Bells in A-Moll und Back in Black in E, alles mit leeren Saiten. Wenn du sauber auf A 440 gestimmt hast und der Song trotzdem falsch klingt, prüfe deine Intonation, bevor du am Referenzton drehst.

For Those About to Rock We Salute You (1981)

E Standard −5 ¢10 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −5 ¢ (A ≈ 438,7), japanische Atlantic-CD von 1985.

Das dritte und letzte Album mit Mutt Lange. Alle Songs sind in den Tabs in E Standard notiert, das Kanonen-Finale eingeschlossen. Insgesamt leicht zu tief; Let's Get It Up liegt 17 Cent zu tief und Snowballed 7 Cent zu hoch, und Evil Walks und Spellbound messen etwa 12 Cent zu tief.

Flick of the Switch (1983)

E Standard10 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: +1 ¢, A 440, Albert-CD von 1987.

Von der Band selbst auf den Bahamas produziert, bewusst roher als die Alben mit Lange. Alle Songs sind in den Tabs in E Standard notiert und liegen im Kammerton, außer This House Is on Fire, 11 Cent zu hoch. Die Remasters messen 3 bis 4 Cent tiefer, die Original-LP etwas höher.

'74 Jailbreak (1984)

E Standard5 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: A 440 als Mittelwert, Atlantic-CD von 1987.

Eine EP mit fünf Aufnahmen von 1974 bis 1976, die zuvor nur in Australien erschienen waren, 1984 weltweit veröffentlicht. Ihre Tonhöhen haben wenig gemeinsam: Baby, Please Don't Go 32 Cent zu hoch, Show Business 8 zu hoch, Soul Stripper im Kammerton, Jailbreak (bei den Dirty-Deeds-Sessions aufgenommen) 23 zu tief und You Ain't Got a Hold on Me 32 zu tief. Dieselben Aufnahmen auf den australischen Alben messen innerhalb von 3 Cent. Nimm den Button des jeweiligen Songs.

Fly on the Wall (1985)

E Standard +12 ¢10 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: +12 ¢ (A ≈ 443), Albert-CD von 1987.

Von Angus und Malcolm in der Schweiz produziert und das am höchsten liegende AC/DC-Album: Die meisten Songs liegen 10 bis 20 Cent über A 440, nur Send for the Man liegt als Ausnahme im Kammerton. Das Remaster von 2008 spielt jeden Song etwa 4 Cent tiefer. Das einzige Tab von Stand Up senkt die tiefe Saite auf D; nichts sonst bestätigt das, prüfe also das Anfangsriff nach Gehör.

Who Made Who (1986)

E Standard9 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Nicht gemessen.

Der Soundtrack zu Stephen Kings Film Maximum Overdrive, aufgeführt, weil drei seiner Aufnahmen sonst nirgends erscheinen: der Titelsong und die Instrumentals D.T. und Chase the Ace, alle in den Tabs in E Standard notiert. In der Sammlung von TuneLit fehlt eine Kopie, deshalb sind sie nicht gemessen. Die anderen sechs Songs stammen von früheren Alben, und deren Albumseiten nennen die gemessene Tonhöhe.

Blow Up Your Video (1988)

E Standard +7 ¢10 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: +7 ¢ (A ≈ 441,8), japanische Atlantic-CD von 1988.

Wieder mit Vanda und Young. Zwei Songs fallen in den Tabs auf, jeder von einem Fan auf ACDCfans.net bestätigt, und die Aufnahme bestätigt sie ebenfalls. Heatseeker steht in F Standard, einen Halbton höher (ein seltener aufgerufenes Tab sagt E♭, deshalb bleibt es als umstritten markiert); ein Capo im 1. Bund bei E Standard ergibt dieselbe Tonhöhe. Ruff Stuff steht in E♭ Standard. That's the Way I Wanna Rock 'n' Roll liegt am tiefsten, 8 Cent zu tief. Das Remaster von 2008 spielt etwa 6 Cent höher.

The Razors Edge (1990)

E Standard12 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: +1 ¢, A 440, japanische ATCO-CD von 1990.

Von Bruce Fairbairn in Vancouver produziert. Alle Songs sind in den Tabs in E Standard notiert, Thunderstruck mit dem Tapping auf der leeren B-Saite eingeschlossen, und das Album liegt im Kammerton. Drei Songs liegen zu hoch: Moneytalks 14 Cent, Mistress for Christmas 12, Shot of Love 26 (A ≈ 446,7). Die Halbtonprüfung sagt bei Are You Ready „einen Halbton höher“, eine bekannte Schwachstelle: Der Song spielt nie das leere tiefe E. Er bleibt in E Standard.

Big Gun (1993)

E Standard1 Song, jeder mit einem Stimmen-Button

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: +34 ¢ (A ≈ 449), von der Compilation.

Eine einmalige Single für den Soundtrack von Last Action Hero, produziert von Rick Rubin; sie ist auf keinem Studioalbum, und die einzige Kopie von TuneLit ist die inoffizielle Compilation. Diese Kopie misst 34 Cent zu hoch, und ihr E und A liegen genau auf diesem Raster. Die meisten anderen Songs der Compilation stimmen, wie sich zeigte, innerhalb von 2 Cent mit ihren Album-CDs überein, was für die Kopie spricht. Aber sie läuft 4:20 gegenüber den offiziellen 4:24 und endet abrupt, ein Beschleunigen lässt sich also nicht ausschließen. Klingt sie gegenüber deiner eigenen Kopie zu hoch, nimm schlichtes E Standard.

Ballbreaker (1995)

E Standard11 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −3 ¢, A 440, japanische East-West-CD von 1995.

Wieder Rick Rubin, diesmal für ein ganzes Album, aufgenommen in Los Angeles mit Phil Rudd, der wieder am Schlagzeug sitzt. Alle Songs sind in den Tabs in E Standard notiert und liegen im Kammerton, außer Cover You in Oil, 9 Cent zu hoch.

Stiff Upper Lip (2000)

E Standard12 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: +3 ¢, A 440, Albert-CD von 2000.

Produziert von George Young, der für ein weiteres Album zurückkehrte. Jeder Song liegt innerhalb von 9 Cent um A 440, Meltdown am höchsten. Stimme auf A 440 und spiel los.

Black Ice (2008)

E Standard15 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −1 ¢, A 440, japanische CD von 2008.

Das erste von drei Alben mit Brendan O'Brien. Alles ist in den Tabs in E Standard notiert und liegt im Kammerton, Spoilin' for a Fight 10 Cent zu hoch, auf CD wie auf LP. Angus spielt auf Stormy May Day auf Anregung von O'Brien Slide, und das Tab bleibt bei der Standardstimmung. Rock 'n' Roll Dream ist im einzigen Tab in F Standard notiert, und die Aufnahme stimmt zu.

Rock or Bust (2014)

E Standard11 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Gemessen: −1 ¢, A 440, japanische CD von 2014.

Das erste Album ohne Malcolm Young. Sein Neffe Stevie Young spielt Rhythmusgitarre. Das einzige Tab des Titelsongs steht in E♭ Standard, und seine Noten passen zur Aufnahme: einen Halbton tiefer. Das eine Tab von Rock the Blues Away schreibt die Leadgitarre in D Standard, die Rhythmusgitarre und den Bass aber in E Standard, deshalb bleibt der Song in E.

Power Up (2020)

E Standard12 Songs, jeder mit einem Button „Stimmen“

Hauptstimmung: E Standard (Community-Tabs). Nicht gemessen.

Brian Johnson, Phil Rudd und Cliff Williams kehren zurück, mit Stevie Young an der Rhythmusgitarre und O'Brien als Produzent. Alle Songs sind in den Tabs in E Standard notiert. Es ist das einzige Studioalbum, das nicht in der Sammlung von TuneLit ist; rechne mit Kammerton, wie bei Black Ice und Rock or Bust.

Angus Young (links) und Bon Scott auf der Bühne der Ulster Hall in Belfast, Ende der 1970er.
Angus Young (links) und Bon Scott auf der Bühne der Ulster Hall in Belfast, Ende der 1970er.

Die Geschichte

Mitspielen: praktische Tipps

  • Nutze die Stimmen-Buttons. Besonders bei den Bon-Scott-Alben können Songs, die nur einen Titel auseinanderliegen, 50 Cent auseinanderliegen. Der Button jedes Songs hat seinen eigenen Referenzton eingebaut.
  • Ein Tab in E♭ bedeutet nicht immer einen Halbton tiefer, und ein Tab in E ist nicht immer E. Auf Highway to Hell beschreibt das E♭-Tab des Titelsongs E Standard bei A 424, während die E♭-Tabs von Night Prowler und Love Hungry Man einen echten Halbton tiefer beschreiben. Rocker und Hell Ain't a Bad Place to Be sind in den Tabs in E notiert und stehen in E♭. Vertraue dem Button, dann deinem Gehör.
  • Auf halbem Weg zwischen zwei Noten. T.N.T., High Voltage, Dog Eat Dog und Beating Around the Bush liegen fast genau auf halbem Weg zwischen zwei Halbtönen. Ihre Seiten bieten beide Lesarten an; die erste ist die, die TuneLit aufführt.
  • Ab Back in Black ist A 440 der Ausgangspunkt, mit Fly on the Wall etwas zu hoch und ein paar Songs noch höher.
  • Songs in F Standard: It's a Long Way to the Top, Heatseeker und Rock 'n' Roll Dream klingen einen Halbton höher. Ein Capo im 1. Bund bei E Standard ergibt dieselbe Tonhöhe ohne den zusätzlichen Saitenzug.
  • Deine Kopie zählt. Die ersten amerikanischen CDs von High Voltage, Dirty Deeds und Let There Be Rock laufen 6 bis 13 Cent schneller als andere Ausgaben. Klingt ein Song nach dem Stimmen-Button einen Hauch daneben, verschiebe den Referenzton um ein bis zwei Hertz.

Belege

Wie sicher sind diese Zahlen?

Jede Stimmung auf den Albumseiten trägt eine Kennzeichnung.

  • Von TuneLit gemessen: unsere eigene Tonhöhenanalyse der Aufnahme; veröffentlicht werden nur die Zahlen, nie das Audio. Alles innerhalb von ±4 Cent gilt als Kammerton. Ein Song bekommt einen eigenen Wert, wenn er deutlich vom Album abweicht (8 Cent oder mehr, mit guter Sicherheit gemessen).
  • Vielfach berichtet, laut Tabs und umstritten beschreiben, was die Quellen vor der Messung sagten: bei AC/DC meist Songsterr-Tabs, gestützt von Fans auf ACDCfans.net, die Memoiren von Mark Evans für It's a Long Way to the Top und die offiziellen Noten.

Eine Messung kennt die Abweichung nur innerhalb eines Halbtons. Der Halbton kommt aus den Tabs, und TuneLit hat ihn auf zwei Wegen geprüft: mit seiner Halbtonprüfung am Audio und mit einem Vergleich der Noten des jeweiligen Haupt-Tabs mit den tiefen Noten der Aufnahme. Bei 155 der 190 Messungen von Songs stimmt die Audioprüfung mit dem aufgeführten Halbton überein. Neun Songs wurden verschoben, nachdem beide Prüfungen gegen die Tabs oder die erste Messung übereinstimmten: T.N.T. (E, nicht E♭, auf beiden Alben), High Voltage (zu hoch, nicht zu tief, auf beiden), Rocker (E♭ auf beiden), Dog Eat Dog, Hell Ain't a Bad Place to Be und Girls Got Rhythm. Die übrigen Abweichungen der Audioprüfung zeigen meist einen Halbton nach oben, ihre bekannte Schwachstelle bei Songs, die das leere tiefe E selten spielen; die Noten der Tabs passen zu diesen Songs wie aufgeführt, und keine Quelle nennt den anderen Halbton.

Einen Check nach Gehör wert: Baby, Please Don't Go auf dem australischen High Voltage (die eigene Messung liegt bei 33 Cent zu hoch, die Seite behält die 29 zu tief des Albums), It's a Long Way to the Top auf dem internationalen High Voltage (F −24 ¢ auf dem Button, nach jeder Messung nahe A 440), Can I Sit Next to You Girl (auf jeder Kopie geringe Sicherheit) und Big Gun (von der Compilation).

Malcolm Young an der Rhythmusgitarre im Manchester Apollo, England, 1982.
Malcolm Young an der Rhythmusgitarre im Manchester Apollo, England, 1982.

Spickzettel

Kurzübersicht

  • High Voltage (Australien, 1975): E Standard −29 ¢. Soul Stripper A 440, Show Business +11 ¢, Love Song −13 ¢.
  • T.N.T. (1975): E Standard −21 ¢. It's a Long Way to the Top F Standard bei A 440; T.N.T. E −48 ¢ (zwischen E♭ und E); High Voltage E · A 450; Rocker E♭ Standard; Can I Sit Next to You Girl E♭; Rock 'n' Roll Singer −39 ¢.
  • High Voltage (1976): E Standard −24 ¢ (diese CD läuft 6 ¢ zu schnell). T.N.T. −42 ¢, High Voltage · A 451, The Jack −8 ¢; die Songs in F und E♭ wie auf T.N.T.
  • Dirty Deeds Done Dirt Cheap (1976): E Standard −10 ¢; Titelsong −28 ¢, Rocker E♭ +11 ¢.
  • Let There Be Rock (1977): E Standard −17 ¢; Bad Boy Boogie −47 ¢, Whole Lotta Rosie −35 ¢, Dog Eat Dog · A 450, Hell Ain't a Bad Place to Be E♭ +17 ¢.
  • Powerage (1978): E Standard −15 ¢; Rock 'n' Roll Damnation −31 ¢, Riff Raff +18 ¢, Gimme a Bullet E♭.
  • Highway to Hell (1979): E Standard −34 ¢. Titelsong · A 424, Girls Got Rhythm · A 445; E♭ Standard: Beating Around the Bush, Get It Hot, Love Hungry Man, Night Prowler.
  • Back in Black (1980), Flick of the Switch (1983), The Razors Edge (1990), Ballbreaker (1995), Stiff Upper Lip (2000), Black Ice (2008), Rock or Bust (2014): E Standard bei A 440, mit ein paar höher liegenden Songs (Moneytalks +14 ¢, Shot of Love +26 ¢).
  • For Those About to Rock (1981): E Standard −5 ¢; Let's Get It Up −17 ¢.
  • '74 Jailbreak (1984): E Standard, jeder Song mit eigener Tonhöhe, von −32 ¢ bis +32 ¢.
  • Fly on the Wall (1985): E Standard +12 ¢; Stand Up in den Tabs in Drop D notiert.
  • Blow Up Your Video (1988): E Standard +7 ¢; Heatseeker F Standard, Ruff Stuff E♭ Standard.
  • Big Gun (1993): E Standard +34 ¢, von einer Compilation-Kopie.
  • Who Made Who (1986), Power Up (2020): E Standard, nicht gemessen.
  • Goldene Regel: Behalte die Stimmung, die der Button liefert, und verschiebe das Referenz-A, bevor du zu einer anderen Stimmung greifst. Die Aufnahmen der 1970er liegen unterschiedlich weit zu tief, und ein paar ihrer Songs sind einen Halbton von dem entfernt, was die Tabs sagen.
Bon Scott mit AC/DC auf der Bühne in Grenoble, Frankreich, 10. Dezember 1979, zwei Monate vor seinem Tod.
Bon Scott mit AC/DC auf der Bühne in Grenoble, Frankreich, 10. Dezember 1979, zwei Monate vor seinem Tod.

Fragen

Welche Stimmung ist bei AC/DC üblich?

Meist E Standard: 21 von 21 Alben. Viele Alben haben außerdem Songs in anderen Stimmungen, und die Albumseiten listen sie Song für Song auf.

Warum klingt es verstimmt, wenn ich zu AC/DC mitspiele?

Manche Aufnahmen liegen nicht im Kammerton. Highway to Hell liegt etwa 34 Cent zu tief (A ≈ 431); High Voltage (Australia) liegt etwa 29 Cent zu tief (A ≈ 433); High Voltage liegt etwa 24 Cent zu tief (A ≈ 434). Eine auf A 440 gestimmte Gitarre klingt dazu schief. Jeder Stimmen-Button auf diesen Seiten stellt die gemessene Tonhöhe für dich ein.

Wie hat TuneLit die Aufnahmen von AC/DC gemessen?

Wir haben Original-CDs und -LPs durch die Tonhöhenanalyse von TuneLit laufen lassen: Die stärksten Noten jedes Songs werden mit dem Raster bei A 440 verglichen, woraus sich die Abweichung in Cent ergibt. Den Halbton kann das nicht erkennen, deshalb stammt der Name der Stimmung aus Interviews, der Presse und Tabs, und bei 9 Songs aus dem Halbton-Check von TuneLit anhand des Audios, gestützt durch ein Tab oder eine Quelle. Das Audio wird nie gespeichert oder veröffentlicht.